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Gefühle
Positive und negative Gefühle - Wie Kinder begreifen, dass ihre Gefühle wichtig sind!

Gefühle respektieren und fördern:

Kinder sind noch ganz Gefühl. Oftmals kann man ihnen ihren Zustand tatsächlich "an der Nasenspitze" ablesen. Und dann auch wieder nicht, denn sie lernen früh eine wichtige Lektion: Nicht alle Gefühle sind erwünscht oder werden von Erwachsenen wahr – und ernst genommen.

Das Kind fragt sich: Darf ich fühlen was ich fühle, und darf ich es auch zeigen? Auch wenn die Sportschau gerade im Fernseher läuft? Oder wenn mir die Dunkelheit Angst macht, und Mama sagt: "Stell dich nicht so an, was soll denn schon passieren?" Stimmen dann meine Gefühle noch? Manchmal ist uns als Erwachsener ein Gefühlsausbruch beim Kind unangenehm, lästig oder erscheint uns als unangemessen.

Es kommt auch vor, dass die Gefühle selbst nicht ertragen werden. Ein Beispiel: Das Kind hat sich verletzt und weint. Die Mutter sagt: "Das tut doch gar nicht weh." Sie bringt das Kind dadurch dazu, seinen Schmerz, sein Gefühl, vor ihr zurückzunehmen.

Geben Sie Ihrem Kind Orientierung:

Für alle Kinder stellt sich immer wieder die Frage:

• Darf ich meine Gefühle zeigen?
• Muss ich immer gutgelaunt sein?
• Darf ich traurig sein, wenn ich in den Kindergarten muss?
• Darf ich wütend sein, wenn ich noch nicht ins Bett will?
• Darf auch ein Junge Angst haben oder wird er eher wahrgenommen wenn er zu schlägt?
• Darf ein Mädchen wütend sein oder wird es eher wahrgenommen wenn es weint?

Wie oft erleben wir, dass Jungen es buchstäblich verlernt haben, ihre Angst oder Hilflosigkeit auch nur wahrzunehmen, und Mädchen ihre Wut. So bilden die Kinder auch geschlechtsspezifisch "Ersatzgefühle", die ihre echten, aber unerwünschten Gefühle ersetzen sollen:

Angst erscheint zum Beispiel als Aggression, Wut und Trauer. Das macht es uns Erwachsenen schließlich schwer, die Kinder zu verstehen, weil sie sich selbst nicht mehr verstehen. Ermutigen sie deshalb ihr Kind, seine Gefühle zu zeigen, ganz gleich, ob diese nun angeblich zu einem "richtigen" Mädchen oder Jungen passen oder nicht.

Gefühle sind Signale:

Die Gefühle der Kinder sind Signale, sowohl für sich selbst, damit sie Situationen richtig einschätzen und damit adäquat umgehen zu können, als auch, an uns Erwachsene: Das Gefühl unseres Kindes teilt uns mit, was mit ihm ist und was es möglicherweise von uns braucht.

Über die Kenntnis der Vielfalt eigener Gefühle lernen die Kinder, mit anderen Menschen ein – fühl – sam zu sein und damit letztlich auch Beziehungsfähig zu werden. In der Zuwendung und in der Abgrenzung. Den eigenen Gefühlen zu trauen.
Den eigenen Gefühlen zu trauen heißt auch, Zutrauen zu sich selbst zu haben und sich etwas zu trauen, also Selbstbewusstsein zu haben, was ein wichtiger Baustein in der präventiven Erziehung ist.

Kinder lernen ihr Leben:

Wenn ein Kind ständig benörgelt und kritisiert wird, lernt es dadurch andere zu verachten!

Wenn ein Kind stets verdächtigt wird böswillig zu sein, lernt es dadurch, gegen andere zu kämpfen!

Wenn ein Kind ständig lächerlich gemacht oder bloßgestellt wird, lernt es dadurch, sich nichts mehr zuzutrauen!

Wenn ein Kind sich ständig seiner Gefühle schämt, lernt es dadurch sich schuldig zu fühlen!

Jedoch...

Wenn man ein Kind mit seinen Unarten erträgt, dann lernt es geduldig zu sein!

Wenn ein Kind zum Wagnis ermutigt wird, dann lernt es zu vertrauen!

Wenn ein Kind für seinen Einsatz gelobt wird, dann lernt es, den anderen zu schätzen!

Wenn ein Kind fair als Partner behandelt wird, dann lernt es gerecht zu sein!

Wenn ein Kind beschützt wird in der Verlässlichkeit seiner Welt, dann lernt es an das Gute zu glauben!

Wenn ein Kind angenommen wird in gegenseitiger Anerkennung, dann lernt es, sich für wertvoll zu halten!

Wenn ein Kind Geborgenheit in Freundlichkeit und Zuneigung erfährt, dann lernt es, die Liebe in der Welt zu entdecken!

Quelle: www.mb-opfer.info


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