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Für Eltern
Was Sie als Eltern tun können

Sprechen Sie mit Ihrem Kind, denn Wissen macht Kinder stark!
Sie können als Eltern vieles tun, zum Beispiel Ihre Kinder schon durch Ihre eigene Erziehung stärken. Durch Sie als Eltern, lernt Ihr Kind wie es sein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung vertreten kann und darf, das es sich wehren kann, gegen unangenehme Berührungen und Nein sagen darf.

Wir alle kennen die gut gemeinten Warnungen der Eltern:

"Gehe nicht mit fremden Männern mit" oder: "Nimm keine Bonbons von Fremden an!"

Diese Warnungen von Eltern, helfen dem Kind nicht, wenn es bei einem guten Bekannten, seinem Trainer, Opa oder Onkel usw. auf dem Schoss sitzt und dem Kind das unangenehm ist. Das Kind ist verunsichert denn es war ja nichts "falsches" geschehen, es war ja kein Fremder, die Eltern haben es erlaubt. Somit ist mit den Warnungen der Eltern beim Kind nur eine verfälschte Botschaft angekommen. Das Kind möchte den Eltern gerecht werden und wird nichts sagen. Gefühle von Hilflosigkeit und ausgeliefert sein verstärken sich somit beim Kind.

Sprechen Sie keine Warnungen aus

Drücken Sie sich nicht bedrohlich aus, sondern vermitteln Sie dem Kind Stärke für Situationen in dem Sie sagen:

• Dein Körper gehört dir.
• Du hast ein Recht darauf alleine zu baden und zu schlafen.
• Du darfst bestimmen wie, wann, wo und von wem du angefasst wirst. Z.B. keine Pflichtküsse bei der Oma oder "sei lieb und nimm die Oma mal in den Arm!"
• Deine Gefühle sind wichtig, zeige wenn du dich ängstlich, traurig, glücklich oder unwohl fühlst.
• Berührungen sind für alle Menschen wichtig, es gibt welche die sich sehr gut anfühlen und andere sind unangenehm und schmerzen vielleicht sogar.
• Manche Berührungen passen nicht zu deinem Gefühl, fühlen sich komisch an oder verwirren und Du weißt vielleicht gar nicht warum.
• Es gibt Erwachsene, die nicht darauf achten, wie du dich fühlst und nutzen dich aus. Wenn du es nicht o.k. findest, dann sag es, es ist Dein Recht.
• Kein Mensch hat das Recht dich anzufassen, wenn du es nicht willst.
• Kein Mensch hat das Recht dich zu Berührungen zu überreden oder zu zwingen.
• Wenn dir etwas nicht gefällt, dann wehre dich dagegen.
• Du hast das Recht "NEIN" zu sagen und du hast meine Erlaubnis dazu.
• Es ist nicht deine Schuld, wenn es passiert, es ist die Schuld des Erwachsenen.
• Es gibt schöne Geheimnisse, es gibt aber auch welche, die Angst machen, dann musst du anderen Menschen davon erzählen. Schlechte Geheimnisse darfst und solltest du weiter sagen.

Denn diese Sätze und Erklärungen kann Ihr Kind verstehen, weil es weiß es darf auf seine eigenen Gefühle hören.

Selbstbewusstsein

Vergleichende Untersuchungen haben festgestellt, dass Täter Menschen als Opfer "bevorzugen", die allein durch Körperhaltungen und Verhaltensweisen Unsicherheit, Angst, Unkenntnis und emotionale Bedürftigkeit signalisieren.
Und genau dort sollte die Überlegung der präventiven Erziehung angesetzt werden, die Kinder nicht noch verängstigenden durch verschlüsselten Warnungen, sondern sie stärken durch einem vertrauensvollen Kontakt.

Ziel ist, dass Kinder ihren Körper kennen - und lieben lernen, dass sie ihre Sexualität als zu sich gehörig begreifen, dass sie sich selbst und ihren Gefühlen vertrauen und sich gegebenenfalls Hilfe holen können.
Hierbei geht es um die Stärkung und das Selbstbewusstsein der Kinder im Zusammenhang mit einer offenen und benennenden Sexualerziehung

Quelle: www.mb-opfer.info


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