Navigation
Website-Statistik
Besucher der letzten Woche:
151
97
79
128
132
114
53
FR SA SO MO DI MI
DO

Besuche Klicks
Heute: 53 131

Klicks pro Stunde: 0.66
Klicke pro Besucher: 2.7
Besucher Gesamt: 120642
Artikel 5 vom 22.02.2005
Zeitungsartikel 5 vom 22.02.2005

Öffentlicher Anzeiger KH vom 22.02.2005

Seit eineinhalb Jahren wartet das Opfer auf den Prozess

Mann (80) aus Winzenheim ist wegen Vergewaltigung angeklagt und immer wieder aus gesundheitlichen Gründen nicht verhandlungsfähig

Bad-Kreuznach. Der Angeklagte ist 80. Das Mädchen, das er vergewaltigt haben soll, ist 13 Jahre alt. Zum sechsten Mal wurde der Prozess verschoben, weil der Mann aus Winzenheim aus gesundheitlichen Gründen nicht verhandlungsfähig ist. Seit eineinhalb Jahren verschiebt sich der Prozessbeginn .Einmal war ein Richter verhindert, einen weiteren Termin sagte, die psychiatrische Gutachterin ab. Für alle weitere Termine hatte der Angeklagte gesundheitliche Gründe geltend gemacht. Unter dem Wechsel von Terminierungen und deren Aufhebungen leide seine junge Mandantin ganz erheblich, erklärte Rechtsanwalt Hardy Hollinka auf Anfrage. Er vertritt das Mädchen als Nebenklägerin.,, Das hat das Mädchen krank gemacht, und die tat wird ihr noch lange über ein mögliches Prozessende hinaus gesundheitlich sehr zu schaffen machen“, meint er. Hollinka hätte sich gewünscht , wenn sich der Angeklagte von Beginn an dem Verfahren gestellt hätte, um dem Mädchen weiteres Leid zu ersparen. Am ersten Tag hatte der Mann vor dem Amtsgericht die Vorwürfe der Anklage eingeräumt. Nachdem sich aber das Gericht beraten und erklärt hatte, das eine Bewährungsstrafe nicht in Frage komme, begann der Rentner, das Mädchen zu belasten. Die Mutter des Kindes hätte bei ihm putzen dürfen. Als er einmal mit dem Mädchen alleine gewesen sei, habe er sich ihm in aufreizender Position in seinem Schlafzimmer präsentiert. „Ich habe da nichts gemacht“ beteuerte der Angeklagte. Zu seiner Entlastung führte er an, das er das Jugendrotkreuz in Winzenheim aufgebaut habe. Mit dem Mädchen will er nur „gefummelt“ haben, erklärte er vor Gericht. Hollinka hofft für seine Mandantin, dass sie bald einen Schlussstrich unter dieses schreckliches Erlebnis ziehen kann. Nun ruht das Verfahren, bis der Angeklagte wieder verhandlungsfähig ist. Nach Einschätzung des Anwalts hat er wegen seines fortgeschrittenen Alters und seiner angeschlagenen Gesundheit nicht mit einer Haftstrafe zu rechnen. (rm)


Login
Benutzername

Passwort



Noch kein Mitglied?


Passwort vergessen?
Um ein neues Passwort anzufordern klicke hier.


Online Information